16. Köpenicker Drachenboot-Frühjahrs-Cup

für mich als waschechte Berlinerin, aufgewachsen im schönen Köpenick, ist es immer wieder eine Freude, wenn es heißt, auf zum Köpenicker Drachenbootcup auf die Regattastrecke nach Grünau.

 

Am 21. Mai 2017 war es wieder soweit und die SpreeCoyoten machten sich auf den Weg nach Grünau. Die Zielsetzung war klar. Nach den zweiten Plätzen über die 200m und 1.000m von 2016 wollten wir in 2017 wieder auf das Podest und unsere Platzierung verteidigen. Das war kein einfaches Vorhaben bei dem hochkarätigen Starterfeld. Wie immer war die Nervosität im Team hoch vor dem Start. Den ersten Vorlauf konnten wir mit einer Zeit von 51,61 s für uns entscheiden. Eine gute Zeit bei den Bedingungen im Lauf. Der böige Wind machte das Einschwimmen und Ausrichten der Boote nicht gerade einfach.

 

Den zweiten Vorlauf konnten wir ebenso mit einer super Zeit von 51,12s für uns entscheiden. Damit hatten wir uns als zweitschnellstes Team nach den Wertungsläufen gute Ausgangspositionen für den Halbfinallauf und das abschließende 1.000m Rennen gesichert. Schneller waren nur die Vorjahressieger Spojnia Warszawa. Im Halbfinale kam es nur auf die Platzierung an. Für den Einzug ins A-Finale mussten wir Patz 1 oder 2 in unserem Halbfinallauf erreichen. Mit einem guten Lauf konnten wir uns gegen unsere Gegner die Speedform Dragons, Freakshow, Rocket Draxx, Kleine BW-Drachen und dem LVB Dragons Club durchsetzen und zogen ins A-Finale ein. Die Zeit konnte sich auch sehen lassen. Wir blieben mit 51,65 s wieder unter den 52s. Mit uns zogen die Speedform Dragons, Spojnia Warszawa, das ABC Team, die Preussendrachen und Follow Me ins A-Finale ein. Damit trafen die schnellsten Teams aus den Wertungsläufen im Finale aufeinander.

 

Die Stimmung war gut und wir freuten uns auf einen schnellen Finallauf. Ob er wirklich schnell war, wissen wir noch nicht, denn die Zeiten hat der Veranstalter noch nicht veröffentlicht. Nach einem harten Rennen konnten wir uns über Platz 2 hinter Spojnia Warszawa und vor dem ABC Team freuen. Es war wirklich knapp. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger.

 

Als letzten Höhepunkt der Regatta gab es das 1.000m Rennen – unser Ding J. Nach einer letzten motivierenden Ansprache durch Andy fuhren wir hochkonzentriert an den Start. Wir wollten Spojnia Warszawa auf den Zahn fühlen und gucken, was heute noch für uns geht. Von Beginn an fuhren wir mit voller Kraft. Es lief gut und fühlte sich auch so an. Erschöpft im Ziel angekommen, fragten wir uns, für was hat die Anstrengung gereicht? Am Ende war es eine 4:34,34min, 2s schneller als im letzten Jahr, aber immer noch rund 4s langsamer als Spojnia Warszawa und somit wieder Platz 2 für uns.

 

Nach der Siegerehrung fuhren wir erschöpft, aber zufrieden nach Hause. Wir konnten mit unserer Platzierung an die bisherigen Erfolge in der laufenden Saison anknüpfen. Nächstes Jahr kommen wir wieder und dann schauen wir mal …

 

Vielen Dank an die Spreepoint Dragons für die gelungene Regatta und an die anderen Teams für die spannenden Rennen bei meiner Heimregatta.

 

Simone